Georg Schmiedleitner

Regie

Der 1957 in Linz geborene Regisseur und Theaterleiter studierte in Wien Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaften. Von 1983 – 1989 leitete er die Klein- und Experimentalbühne Spielstatt Junge Bühne und zählte sich zu den Mitbegründern des Theater Phönix in Linz, welches er von 1989 bis 1996  als künstlerischer Leiter prägte. 

Seit 1996 arbeitet er als freier Regisseur an unterschiedlichen Theaterhäusern, u. a. am Theater in der Josefstadt , am Volkstheater Wien, am Schauspielhaus Bochum, Schauspielhaus Düsseldorf, , Staatstheater Nürnberg, am Schauspielhaus in Hamburg, am Schauspiel Leipzig und am Nationaltheater Mannheim. Ab 2014 kommen regelmäßige Inszenierungen für das Burgtheater in Wien hinzu. Von 2004 bis 2009 arbeitet er konzeptionell am Bürger- und Performancetheater im Rahmen der Kulturinitiative „TheaterHausruck“ gemeinsam mit dem Autor Franzobel.  2005 erhält er den Nestroy-Preis für seine Inszenierung von Franzobels „Hunt oder Der totale Februar“. In der Folge war er mehrfach für den Nestroy-Regie-Preis nominiert.
Seit 2009 ist er auch als Opernregisseur aktiv, u.a. in Hannover, Nürnberg, in der Semperoper in Dresden, bei den Salzburger Festspielen, in Bozen, Modena und Linz. Von 2013 bis 2015 erarbeitete er die Inszenierung des gesamten „Ring des Nibelungen“ in der Staatsoper Nürnberg. Zuletzt inszenierte er „La Boheme“/Puccini im neuen Musiktheater Linz und „Richard III“ im Theater Regensburg.

Nach der Inszenierung des ersten Stadtschreiberstückes „Der Lebkuchenmann“ 2019, etablierte er in Weißenburg 2021  den Bürgerchor in Anlehnung an den griechischen Chor der Antike. Für den Glückskeks wird er gemeinsam mit Rebekka Gruber erneut als Regisseur und künstlerischer Leiter aktiv sein.

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